Die Geschichte des Felsenkrankenhauses - © Copyright Sziklakórház 2008 – Alle rechte Vorbehalten.

1939-1945 II Weltkriegs-Krankenhaus

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barDas Felsenkrankenhaus befindet sich unter der Budaer Burg. In der Tiefe dem Burgberg verläuft ein 10 km langes Tunnel- und Höhlensystem, das die Bewohner der historischen Burgviertels regelmäßig erweiterten, benutzten und veränderten. Bevor dem Ausbruch des II Weltkriegs wurden die Tunnels verstärkt, der Anzahl der Eingänge begrenzt, und die oft als einzeln verlaufende abschnitte zusammengeführt. Das Alles nur aus einem einzigen Grund: Schutzräume vor Bombenangriffen zu errichten.

Der I. Bezirk und der Burg war damals der „Regierungsviertel”. Wegen zivildienstlichen und Sanitär-Versorgung Gründen verordnete der damalige Bürgermeister – Dr. Károly Szendy - ein Notfallkrankenhaus für Chirurgie unter dem Burg zu errichten. 

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Die Einrichtung wurde aus Kostengründen an das Tunnelsystem angepasst. Aus den Höhlen wurden Zimmer, und aus den Gängen Korridore errichtet. Die Bauarbeiten begonnen im Jahre 1939 und in Eiltempo wurde es bis1944 fertiggestellt. Im Februar 1944 eröffnete das Chirurgische Notkrankenhaus. Es gab im Institut ein kleines und drei größere Krankensäle und ein sehr modernes OP Raum. Das Krankenhaus war sehr modern, und top ausgerüstet. Der Benutzung der Anlage wurde erst nach dem Amerikanischen Luftangriffen 1944 intensiv. Ihre Aufgabe wurde die Notversorgung von Verletzten jeder Art, die während der Luftangriffe verletzt wurden. Sein Schwachpunkt war die Küche, die nach dem Umstellung der Stadt als sich zu klein erwies.

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Das Felsenkrankenhaus wurde dem Szent János Krankenhaus untergestellt, zum Leiter wurde Dr. István Kovács Universität Assistent und Chirurgprofessor ernannt, der als Militärarzt auch an Kampfstätten gearbeitet hat (auf dem Bild). Sein Vertreter wurde Dr. Seiberger András. Es arbeiteten hier ungefähr 40 Ärzte in Wechselschichten. Den Ärzten half eine Vielzahl von ausgewählten Pflegern von Rotem Krauz.

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Die Anlage wurde für 300 Personen eingerichtet, aber während der Belagerung von Buda und der Burgviertel 1945 wuchs diese Zahl, und erreichte um die 650-700 Verletzte. Wer im Krankenhaus nicht mehr unterbracht werden konnte, der bekam ein Platz in den kleinen Höhlenräumen auf einem Holz- oder Strohbett. Die Sterberate war unglaublich hoch wegen der vielen Infektionen und aus Mangel an Medikamenten.

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Im Krankenhaus wurden Zivilisten und auch Soldaten versorgt, für die Frauen wurde einen eigenen Krankensaal eingerichtet. Die Etagenbetten wurden zusammengeschoben, auf zwei Betten lagen drei Verletzte oben und drei unten. Daneben lagen viele Patienten auch auf Strohbetten und Matratzen zwischen den Betten. Deutsche Soldaten wurden hier auch versorgt, aber sie blieben im Allgemeinen nicht lange im Krankenhaus.

Die Anlage hatte einen eigenen Generator, der während der Belagerung genügend Strom produzierte um die Notwendigen Geräte zu versorgen. In anderen Krankenhäusern war das nicht möglich.

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An der Eröffnung des Krankenhauses war auch Frau Horthy Istvánné (Ilona Edelsheim-Gyulai) anwesend, die Hauptkrankenschwester des I. Soldatenregimentes (auf dem Bild).

Hier arbeiteten auch die Gräfinnen Andrássy und Sziráky als Krankenschwester. Im Krankenhaus verrichteten auch 30 Arbeitsdienst gezwungenen Ärzte ihrem dienst. Der Polizeikapitän des Bezirks verhinderte das die „Schützen” sie deportieren. Sie erhielten Ungarische Militär Uniforme für Ärzte, so konnten alle weiter arbeiten. Der Polizei Kapitän Dr. Imre Kálmán Koppány kam für diese Tat an die Wand der Gerechtigkeit. Die Ärzte retteten Viele tausende Menschen das Leben.

siegeDas Krankenhaus war bis Juli 1945 in Betrieb, danach wurde es geschlossen. Ein Teil der Ärzte flüchteten nach Westen. Die Leiter des Krankenhauses Dr. István Kovács und Dr. András Seibriger dürften für 2-3 Jahre nicht ihren Beruf ausüben.

1946 - 1952 Pharmaunternehmen

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Nach dem II. Weltkrieg wurden die Ausrüstung des Krankenhauses größten Teils zur anderen Krankenhäser (vornehmlich zum János Krankenhaus) gebracht, und ein Private Firma mietete einige Räume des lehren Institutes um Impfstoff gegen Typhus führ Jugoslawischen Export herzustellen.

Am Anfang der 50 Jahre wurde die Anlage für geheim erklärt. Es bekam die Bezeichnung LOSK 0101/1 und wurde für „sehr geheim” eingestuft. Dies wurde nur 2002 aufgehoben. Wegen des Kalten Krieges entschied sich die Stadt die Anlage zu erweitern, und ein neues Krankensaal zu errichten. Das Krankenhaus wurde wieder voll ausgerüstet.

1956 - 1957 Krankenhaus der Revolution

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Nach dem II. Weltkrieg gehörte Ungarn zu den kommunistischen Ländern, viele den ungarischen Einwohnern wurden verhaftet, verschleppt und zur Arbeitslagern deportiert. Die Ungarische Revolution des Jahres 1956 war ein spontanes und nationaler Aufstand des Volkes gegen die Sowjetische Beherrschung, dauerte von 23. Oktober bis 10. November 1956. Die Revolution fegte schnell durch das Land, und die Regierung hat versagt. Am Ende Oktober gab es schon fast keine Kriege, und die Lage wurde normalisiert. Aber am 4. November eine große Sowjetische Arme drang ins Budapest ein. Die Ungarische Revolutionären konnten bis 10. November widerstand leisten. Mehr als 2500 Leute starben. Im Januar 1957 die Sowjets haben eine neue Regierung errichtet.

 Obwohl das Krankenhaus noch nicht vollständig betriebsbereit war, versorgte die Anlage von Oktober 24. 1956 während der Revolution sehr viele Bürger und Soldaten. Dr. Seiberger wahr wieder eine von den Ärzten, er tat hier seinen dienst schon auch in II. Weltkrieg. Sechs Jungen und ein Mädchen erblickten hier das Licht der Welt, dank der gut ausgebildeten Ärzte. Nach der Revolution wahr das  Krankenhaus führ eine kurze Zeit noch im betrieb, aber bis Ende Dezember 1956 wurden alle Verwundeten wegtransportiert.

1958 - 1962 Erweiterungen wegen des Kalten Krieges

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Von 1958 bis 1962 wurde die Anlege erweitert und umgebaut, um einem Chemischen- oder Atomangriff standhalten zu können. Damals entstand der Luft- und Wasserleitung-System. Es wurde eine direkte Leitung zur Donau verlegt, mit einer Wasserpumpe. Das Krankenhaus wurde noch mit einer Anlage gegen Kampfgase, und Maschinen zu Energieversorgung ausgerüstet. Die Herzstücke der Energieversorgung waren zwei Diesellock Motoren des Typ GANZ, die noch heute in Betrieb sind. So konnte die ganze Anlage mit Strom versorgt werden, wenn ein Stromausfall eintrat.

Die Umbauarbeiten leitete István Bakonyi. Das Krankenhaus wurde von Herr Szabó, einem Verwalter überwacht. Abbildung: Umbauplan Abschnitt

1962 - 2007 Krankenhaus, Atombunker und Zivildienst-Lager

szelloDas fertiggestellte, damals hochmoderne Krankenhaus lag immer noch unter der Verwaltung des János Krankenhauses. Der Plan war das die ausgewählten Ärzte und Pfleger des János Krankenhauses im Falle eines Atomangriffes im Felsenkrankenhaus überleben, und weiterarbeiten konnten. Den Krankenhaus konnte man  72 Stunden lang völlig abgeschnitten von der Außenwelt betreiben, und drei Wochen lang noch nach der Katastrophe mit Teilabsperrungen weiter im Betrieb halten. Danach konnten die überlebenden der Oberfläche versorgt werden.

Wegen der Militärischen Weiterentwicklungen (Neutronenbombe), gilt die Anlage in den 60er Jahren schon als veraltet. Völlig schließen wollte die Anlage aber niemand, und so betrieb der János Krankenhaus es weiter, und der Zivildienst benutzte ihn als Lagerraum.

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Bis dem Ende der 80er Jahren wurden hier für Ärzte und Pfleger Jährlich Zivildienst-Übungen durchgeführt. Bis 2004 wohnte hier eine Verwalter Familie, die unter Geheimhaltung die ganze Institut Betriebsbereit hielt. Herr Mohácsi lüftete jeden Tag, und wartete alle Maschinen, und Frau Mohácsi putzte, sterilisierte und hat jede zweite Woche auf jedes Bett frische Bettwasche aufgezogen.

Ab 2004 wurden die Wartungsarbeiten vom Personal des János Krankenhauses übernommen. Von 2004 bis 2006 benutzte die Anlage die Krétakör Theater für Aufführungen. 2006 dürfte Mann das Krankenhaus am Tag des Kulturellen Erbes auch besuchen, aber Auf eine Renovierung musste man bis 2007 warten.

2008 Das Krankenhaus Heute

be2007 wurde das Institut durch die Anregung des HM Museums für Kriegsgeschichte, und mit vielen Partnern renoviert. Zum Teil wurde es schon am „Nacht der Museen” in 2007 eröffnet. 

Nach der vollständigen Wiederherstellung (11. Marz 2008) ist das Krankenhaus regelmäßig Besuchbar. Der Name des Ausstellung lautet: Felsenkrankenhaus - Geheimes Militär Krankenhaus und Atombunker.